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Produkt Vorteile

Vorteile gegenüber chemischen Produkten

Ähnlich wie bei der Regeneration eines Leistungssportlers, stehen auch bei der Revitalisierung von mikrobiologischen Lebensräumen verschiedene Möglichkeiten des Ausgleichs eines „Leistungsdefizits“ zur Verfügung, die auf den ersten Blick auch beide gleichermaßen wirksam zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes führen.

Zunächst erscheint dabei sogar der Einsatz von „Chemie“ effektiver und billiger. Schon das genauere Hinsehen offenbart dagegen Nachteile und Spätfolgen der „chemischen Aufputschmittel“, die neben gravierenden, zum Teil irreparablen Beeinträchtigungen der natürlichen Abläufe, auch immense Folgekosten mit sich bringen.

Chemie - nicht umweltgerecht und langfristig teurer

Im Abwasser:

So binden entsprechende chemische Produkte bei der Abwasserklärung zwar vorhandene Schadstoffe, können diese jedoch nicht selbständig abbauen beziehungsweise lösen. Entsprechende Mittel bewirken demnach lediglich ein Absinken der entstandenen Verbindungen aufgrund ihres gestiegenen physikalischen Gewichtes, was den Problemfaktor zwar zunächst aus dem Blickfeld des Betrachters verdrängt, aber nicht löst. Die Folge ist ein drastischer Anstieg der Deponiekosten, wo nicht abgebaute Schadstoffe aufwendig entsorgt werden müssen.

Im Bodenbereich:

Ähnlich verhält es sich bei der Anwendung chemikalischer Präparate im Bodenbereich, wo alle Arbeitsvorgänge und Abläufe weit langsamer vonstatten gehen als im Abwasser. Auch hier bietet die Chemie wachstumsgehemmten Pflanzen mit der Zugabe spezieller Nährsalze und hoher Stickstoffgaben auf kurze Sicht eine optimale Versorgungsbasis, die jedoch nur durch die regelmäßige Anwendung sehr großer Dünger-Mengen auf Dauer gewährleistet werden kann.

Dieser hohe Bedarf erklärt sich durch eine relativ geringe Aufnahmekapazität der Wurzeln auf kurze Zeiträume gesehen. Der schnellstmögliche Ausgleich des Nährstoffhaushaltes kann demnach nur durch eine bewusste Überdüngung erzielt werden. Dieser Vorgang ermöglicht der Pflanze eine optimale Nährstoffaufnahme über den gesamten Wurzelapparat, der allergrößte Teil des eingesetzten Düngers sickert jedoch als hochschädliches Element ins Grundwasser ab. Die Folge ist, neben einer gravierenden Grundwasserverschmutzung, die Entwicklung der Pflanze zu einem unselbständigen, auf Düngergaben ihrer Besitzer angewiesenen Lebewesen.